Völlig überraschend kam am Sonntag der zuständige Bodengutachter auf unser Grundstück, dem beim Vorbeifahren der Zisternen-Aushub aufgefallen war. Nach kurzer optischer Begutachtung erhielten wir das Gutachten: Wie fast überall im Baugebiet Z1.2 ohne weitere Auffälligkeiten. Da das ganze Erdreich mit Ziegel- und Mauerwerk-Bruchstücken durchzogen ist können wir unsere vgl. geringe Menge (etwa 40 cbm) nicht im hinteren Bereich des Grundstücks verfüllen sondern müssen es abtransportieren und eindeponieren lassen - für etwa 11 Euro die Tonne.
Ich kann mir gut vorstellen wie das mit Erschliessungen ehem. Gewerbeflächen läuft: Den guten Mutterboden komplett abtragen und die Löcher mit Schrott (in diesem Fall Ziegel- und Mauerwerk-Bruch) verfüllen und schwupp zahlen weder die Stadt noch die Kommunalentwicklung noch der ehem. Unternehmer für eine Entsorgung. Die zahlt der neue Eigentümer, wenn er den Aushub wegbringt. Und der kann dann auch gleich nochmal zahlen falls er für den Garten (Grünzäsur!) möglicherweise genau den Mutterboden zukaufen muss, der sich einstmals auf dem Grundstück befand. Meiner Meinung nach ein ziemlich sittenwidriges Gebaren. Nicht, dass wir nicht vorher wussten dass sich dort viel "Schrott" im Erdreich befindet, aber ärgerlich ist es dennoch, als Entsorger herhalten zu müssen. Ich bin mal sehr gespannt auf den Aushub für Kindergarten und der Wohnanlage fürs betreute Wohnen, also die Stadt-Grundstücke. Ich kann mir gut vorstellen, daß sich genau dort - rein zufällig natürlich - keine Z1.2-Erde befindet. Wir werden sehen...
Dienstag, 25. September 2007
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